Auf der Suche nach Entspannung


Entspann dich mal! Ja, würde ich ja gerne, denke ich, wenn mir im Streit oder in einer Diskussion dieser Satz an den Kopf geknallt wird. Wenn das doch alles mal so einfach wäre mit dem Entspannen. Und im Grunde stresst mich der "Ich muss mich entspannen"-Gedanke dann auch schon wieder. Kommt ja auch das Wort "muss" drin vor. Und das ist ja meistens schon irgendwie schlecht. Aber trotzdem, zum Glück muss ja manchmal auch gezwungen werden oder sich zumindest selber zwingen. Ein guter Zwang ist zu diesem Thema mal wieder meine Ausbildung zu Familienbegleiterin. Denn Körperarbeit und Entspannung ist da ein ziemlich großer Baustein. Ich muss mich in diverse Entspannungstechniken einarbeiten oder zumindest mal reinschnuppern.

Entspannung kann ja sehr vielfältig sein und ist vor allem recht individuell. Ein großer Teil meiner Freundinnen und Bekannten entspannt sich offenbar am liebsten in der Badewanne. Als ich schwer krank war und alle mir etwas Gutes tun wollten, habe ich literweise Badezusätze bekommen. Nun ja, sie stehen immer noch ungeöffnet im Bad. Baden fällt also aus. Weiter auf der Suche nach Entspannungsprogramm. Mein Instagram Feed ist voll mit Yoga-Bildern. Yoga für Schwangere, Yoga zur Rückbildung, normales Yoga, Acro-Yoga, Hänge-Yoga im Tuch. Jeder macht offenbar Yoga. Und alle sehen beseelt und glücklich aus. Mein Yoga-Selbstversuch war eher nur so mittelmäßig. Irgendwie fand ich es schon gut, aber entspannt war ich nicht. Beim Sonnengruß hechelte ich ständig hinterher und konnte mir die Abfolge nicht merken. Beim meditativen Ende lag ich auf der Matte und dachte darüber nach was ich noch einkaufen oder erledigen muss. Also wieder nix.

Mir ist nach dem Reinschnuppern in viele verschiedene Techniken klar geworden, dass ich etwas brauche was mein