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November 9, 2017

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Auf der Suche nach Entspannung

November 3, 2017

Entspann dich mal! Ja, würde ich ja gerne, denke ich, wenn mir im Streit oder in einer Diskussion dieser Satz an den Kopf geknallt wird. Wenn das doch alles mal so einfach wäre mit dem Entspannen. Und im Grunde stresst mich der "Ich muss mich entspannen"-Gedanke dann auch schon wieder. Kommt ja auch das Wort "muss" drin vor. Und das ist ja meistens schon irgendwie schlecht. Aber trotzdem, zum Glück muss ja manchmal auch gezwungen werden oder sich zumindest selber zwingen. Ein guter Zwang ist zu diesem Thema mal wieder meine Ausbildung zu Familienbegleiterin. Denn Körperarbeit und Entspannung ist da ein ziemlich großer Baustein. Ich muss mich in diverse Entspannungstechniken einarbeiten oder zumindest mal reinschnuppern.

 

Entspannung kann ja sehr vielfältig sein und ist vor allem recht individuell. Ein großer Teil meiner Freundinnen und Bekannten entspannt sich offenbar am liebsten in der Badewanne. Als ich schwer krank war und alle mir etwas Gutes tun wollten, habe ich literweise Badezusätze bekommen. Nun ja, sie stehen immer noch ungeöffnet im Bad. Baden fällt also aus. Weiter auf der Suche nach Entspannungsprogramm. Mein Instagram Feed ist voll mit Yoga-Bildern. Yoga für Schwangere, Yoga zur Rückbildung, normales Yoga, Acro-Yoga, Hänge-Yoga im Tuch. Jeder macht offenbar Yoga. Und alle sehen beseelt und glücklich aus. Mein Yoga-Selbstversuch war eher nur so mittelmäßig. Irgendwie fand ich es schon gut, aber entspannt war ich nicht. Beim Sonnengruß hechelte ich ständig hinterher und konnte mir die Abfolge nicht merken. Beim meditativen Ende lag ich auf der Matte und dachte darüber nach was ich noch einkaufen oder erledigen muss. Also wieder nix.

 

Mir ist nach dem Reinschnuppern in viele verschiedene Techniken klar geworden, dass ich etwas brauche was mein Gedankenkarussel abstellt. Darum kann ich mit ganz ruhigen Entspannungstechniken auch nichts anfangen. Ich muss also aktiv beschäftigt sein. Und da reicht auch nicht aus Mandalas auszumalen oder plötzlich das Stricken für sich zu entdecken. Dabei kann ich nämlich noch ziemlich gut weiter Gedanken und Sorgen wälzen. Das "im Moment sein" habe ich nämlich irgendwann verlernt. Wenn ich dusche, bin ich gedanklich schon im Büro, im Büro plane ich schon den Einkauf oder das Kinder abholen. Ich bin also mit dem Kopf selten da, wo ich gerade tatsächlich bin. Irgendwann hat sich daraus auch entwickelt, dass ich schlecht ein- oder wieder einschlafen konnte. Aus Verzweiflung bin ich dann irgendwie auf eine ganz tolle App gestossen: Du hast Pause. Hier gibt es 10-minütige geführte Mediationseinheiten, die ein wenig aufeinander aufbauen und einen langsam in die Meditationstechnik einführen. Die Gründerin Maria Böttner bietet mit Ihrer Meditationsapp eine kostenlose Einstiegsoption, welche das 10 mal 10 Minuten Programm für Einsteiger und den Meditationstimer alias "Stille Pause" zum Üben und Vertiefen der Praxis beinhaltet. Die App könnt ihr kostenlos hier für IPhone oder hier für Android runterladen.

 

Ich kann nur wärmstens empfehlen das mal auszuprobieren. Durch die angenehme Stimme, die einen durch die Meditation leitet, kommt mein Gedankenkarussel endlich mal zum Stillstand und wenn es doch wieder langsam anfängt seine Runden zu drehen, werde ich sanft zurück geholt. Bisher hat das bei mir mit keiner anderen Technik so gut funktioniert. Und es dauert eben nur 10 Minuten. Die kann ich doch recht häufig abzwacken, wenn es sein muss. Der Name ist eben Programm: Man hat Pause, gönnt sich etwas Zeit für sich, zentriert sich wieder und entspannt. Wenn das gelingt, kann man danach mit mehr Gelassenheit und neuer Energie weitermachen. In diesem Sinne: Entspannt Euch!

 

 

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